Unsere Töchter, die Nazinen

von Hermynia Zur Mühlen
gelesen von Julia Cortis

Überall im Buchhandel erhältlich!

Drei Mütter in einer Kleinstadtidylle am Bodensee anno 1933: Eine Arbeiterin, die sich plötzlich im politischen Kampf wiederfindet; eine Gräfin, die mit aristokratischen Mitteln Widerstand leistet; eine Arztgattin, die verbissen an ihrem gesellschaftlichen Aufstieg arbeitet – und drei Töchter, die den Versuchungen der Nationalsozialisten erliegen. Ein brillanter Roman, der eindrücklich und auch satirisch den Alltag in der Zeitenwende beschreibt und unter die Haut geht.

Hermynia Zur Mühlen (1883 – 1951) gehörte Ende der 1920er Jahre zu den Erfolgsautorinnen Deutschlands – doch 1933 ließen die Nationalsozialisten ihre Bücher in Flammen aufgehen und belegten sie mit einem Publikationsverbot. Ihre Milieustudie aus dem Jahr 1935 zeigt ihre klare, weitsichtige Einschätzung der damaligen Entwicklungen und Vorkommnisse.

Nach wie vor – und wieder – hochaktuell!

Untermalt werden die einzelnen Kapitel mit Musiksequenzen der Komponistin Ilse Fromm-Michaels, gespielt von Babette Dorn und zusätzlich als Bonus das komplette Klavierstück »Acht Skizzen op. 5«
Das Besondere: An dieser Produktion haben ausschließlich Frauen gearbeitet.
Selbstverständlich auch direkt bei uns erhältlich über: mail(at)gesafa.de

1 Audio-CD, mp3-Format
Laufzeit: 6:02 Stunden incl. Bonus
Gelesen von: Julia Cortis
ISBN: 978-3-943273-09-0
Preis: € 18,00

Hören Sie mal rein:

Die zahlreichen Rezensionen aus den renommierten Medien freuen uns sehr:
Zuletzt in der Sendung Diwan bei BR24 am 19.10.2021 und als Hörbuch der Woche ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 28.08.2021 hat hr2-kultur in der Hörbuch Zeit dazu einen Beitrag gesendet. Nachzuhören ist dieser Podcast hier.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 16.08.2021, die Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 20.08.2021 und der Niederrhein im Blick vom 07.08.2021 haben zu diesem Hörbuch lesenswerte Beiträge geschrieben.

Oder hören Sie den B5-Radiobeitrag vom 23.06.2021:

Weitere Informationen und einen anderen Ausschnitt finden Sie auch unter:

4 Gedanken zu „Unsere Töchter, die Nazinen“

  1. „An dieser Produktion haben ausschließlich Frauen gearbeitet.“
    Der Hinweis ist tschänderisch ergänzbar:
    Dieses Erzeugnis hören mit Gewinn ausschließlich Frauen & Maiden.

    1. Das wäre in der Tat sehr schade, denn das Thema und die Beschreibungen der gesellschaftlichen Entwicklungen sind gerade für die Mannsbilder ausgesprochen aufschlussreich. Der Hinweis auf die Frauenproduktion war uns wichtig, weil es eben doch selten ist, dass solche Produktionen von Frauen gemacht werden, denn es oft noch eine Männerdomäne.

  2. Faszinierend die sehr unterschiedlichen Perspektiven dieser drei Frauen auf das Zeitgeschehen mitzuhören, mitzuerleben. Es ist sehr aufschlussreich, welche biographischen Komponenten und Prägungen dazu führen, wie Menschen sich in einer solchen Situation politisch entscheiden. Erfreulich ist die Darstellung der Vielfalt der Charaktere und Hintergründe. Ein rundum gelungenes Buch, dass diese Zeit nahe bringt und Menschen aus dieser Zeit zu Wort kommen lässt.

  3. als wenn man sich ein Märchen anhört …
    Doch ganz allmählich schleicht sich ein Grusel unter die Haut ;
    Gänsehaut –
    und hoch aktuell –
    Besonders die pragmatische Rolle der Mädchen und Frauen bei der realen Umsetzung erschreckt…

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